Ein Website-Relaunch sollte kein automatischer Neustart sein, nur weil die bisherige Seite älter wirkt. Entscheidend ist, ob Angebot, Inhalte, Struktur und Technik ihre Aufgabe noch erfüllen – und ob sich erkannte Probleme gezielt beheben lassen.
Diese Checkliste richtet sich an Geschäftsführung, Marketing- und Projektverantwortliche in kleinen und mittleren Unternehmen. Sie führt von der Entscheidung über die Migration bis zur Nachkontrolle. Zu jeder Phase gehört ein greifbares Ergebnis, das vor der nächsten Phase geprüft werden kann.
Relaunch oder gezielte Optimierung?
Die Anzahl kleiner Mängel entscheidet nicht über einen Relaunch. Wichtiger ist, ob die Grundlage noch trägt. Die folgende Matrix hilft bei der ersten Einordnung.
| Ausgangslage | Meist passende Maßnahme | Vorher belegen |
|---|---|---|
| Angebot und Seitenstruktur passen; einzelne Texte, Kontaktwege oder Seiten sind schwach. | Gezielte Optimierung | Betroffene Seiten, erkannte Hürden und gewünschtes Ergebnis |
| Positionierung oder Inhalte haben sich deutlich verändert; die technische Basis bleibt nutzbar. | Teil-Relaunch für Struktur und Inhalte | Neue Zielgruppen, Angebotsstruktur und Inhaltsplan |
| Inhalte funktionieren, aber System, Hosting oder Pflege blockieren notwendige Änderungen. | Technische Migration | Abhängigkeiten, Zugänge, Sicherheitskopie und Migrationsumfang |
| Positionierung, Seitenstruktur, Gestaltung und technische Grundlage passen insgesamt nicht mehr. | Vollständiger Relaunch | Geschäftsziel, Bestandsaufnahme, URL-Plan und abgegrenzter Projektumfang |
Eine ältere Gestaltung allein ist noch kein belastbarer Grund für einen Neuaufbau. Vor der Entscheidung sollte klar sein, welches geschäftliche Problem gelöst werden soll und warum eine kleinere Maßnahme nicht ausreicht. Die Leistung zum Website-Relaunch in Berlin beschreibt, wie TecSchmiede Optimierung und Neuaufbau voneinander abgrenzt.
1. Einen einseitigen Projektbrief erstellen
Bevor Designvarianten oder Systeme besprochen werden, sollten die Entscheidungsgrundlagen auf eine Seite passen:
- Hauptziel: Welche geschäftliche Aufgabe soll die Website besser erfüllen?
- Zielgruppen: Wer soll eine Entscheidung treffen, und welche Informationen fehlen heute?
- Wichtigster nächster Schritt: Anfrage, Anruf, Termin, Kauf oder eine andere klar benannte Handlung.
- Ausgangswerte: wichtige Einstiegsseiten und Besuche aus vorhandenen Server-Metriken, Qualität der Anfragen sowie Suchdaten aus der Google Search Console, falls sie bewusst genutzt wird.
- Was bleiben soll: bewährte Inhalte, Funktionen, URLs, Gestaltungselemente und Kontaktwege.
- Nicht-Ziele: Wünsche, die ausdrücklich nicht Teil dieses Projekts sind.
- Rahmen: interne Freigaben, technische Vorgaben, Abhängigkeiten und ein gewünschtes Zeitfenster ohne unbestätigtes Liefertermin-Versprechen.
- Entscheidung: Wer verantwortet Inhalte, Technik und die endgültige Freigabe?
Vergleichen Sie vor und nach dem Relaunch ausreichend lange und möglichst vergleichbare Zeiträume. Saison, Kampagnen und Angebotsänderungen können Kennzahlen ebenfalls verändern. Zusätzliche Conversion-Skripte im Browser sind dafür nicht erforderlich.
Ergebnis dieser Phase: ein abgestimmter Einseiter mit Ziel, Nicht-Zielen, Ausgangswerten, Umfang und Verantwortlichen.
2. Zugänge, Inhalte und Sicherheitsnetz erfassen
Ein Relaunch wird unnötig riskant, wenn erst kurz vor dem Launch auffällt, dass Zugänge, Quelldateien oder ein wiederherstellbares Backup fehlen. Legen Sie ein Zugangs- und Anlagenregister an. Kennwörter gehören in eine dafür vorgesehene sichere Ablage, nicht in die Projektliste.
| Bereich | Zu dokumentieren | Nachweis oder Zuständigkeit |
|---|---|---|
| Domain und DNS | Inhaber, Registrar, verwaltete Domains und zuständige Person | Zugriff geprüft |
| Hosting und Auslieferung | Tarif, Laufzeitumgebung, Zertifikate, Deployment und Supportweg | Technische Zuständigkeit benannt |
| CMS oder Quellcode | Administrationszugang, Repository, Lizenzen und Abhängigkeiten | Bearbeitung und Export geprüft |
| Texte und Medien | Quelldateien, Bilder, Logos, Downloads und bestätigte Nutzungsrechte | Inhaltsverantwortliche benannt |
| Formulare und E-Mail | Empfänger, Zustellweg, Spam-Schutz und erwartete Rückmeldung | Echte Testzustellung möglich |
| Messung und Suche | Server-Metriken, Search Console und vorhandene Berichte | Ausgangswerte exportiert |
| Backup und Rückweg | Vollständige Sicherung, Wiederherstellung und Rückfallentscheidung | Verantwortliche Person bestätigt |
Ergebnis dieser Phase: ein vollständiges Register, ein aktuelles Backup und ein dokumentierter Rückweg.
3. Jede bestehende URL und jeden Inhalt entscheiden
Der URL- und Inhaltsplan verbindet die alte mit der neuen Website. Er sollte vor der Umsetzung entstehen, nicht am Launch-Tag. Erfassen Sie öffentlich erreichbare Seiten, wichtige Bilder und Downloads sowie bereits vorhandene Weiterleitungen.
Für jede alte URL gehören mindestens diese Felder in die Arbeitsliste:
| Alte URL | Zweck und Bedeutung | Entscheidung | Neue URL oder Status | Verantwortung und Test |
|---|---|---|---|---|
| Vollständige bisherige Adresse | Seitenzweck, relevante Suchanfragen, Zugriffe oder externe Nutzung | Behalten, überarbeiten, zusammenführen oder entfernen | Passendes Ziel, unveränderte URL oder 404/410 | Inhalt, Weiterleitung und Prüfung zuweisen |
- Behalten: Wenn Zweck und Adresse weiterhin passen, muss die URL nicht allein wegen des Relaunchs geändert werden.
- Überarbeiten: Bestehende Relevanz und Nutzeraufgabe erhalten, Inhalte aber gezielt verbessern.
- Zusammenführen: Mehrere wirklich gleichartige Inhalte auf eine passende neue Seite bündeln und einzeln zuordnen.
- Entfernen: Ohne sinnvollen Nachfolger einen korrekten Fehlerstatus vorsehen, statt alles auf die Startseite umzuleiten.
Aktualisieren Sie interne Links direkt auf das endgültige Ziel. Berücksichtigen Sie auch Links in PDFs, Profilen, Verzeichnissen oder laufenden Kampagnen. Googles Leitfaden für Website-Migrationen mit URL-Änderungen empfiehlt eine vollständige Zuordnung, relevante Zielseiten und Tests vor dem Wechsel.
Ergebnis dieser Phase: eine freigegebene Liste ohne ungeklärte wichtige URL.
4. Seitenstruktur und Inhalte vor dem Design freigeben
Die neue Struktur sollte zeigen, welche Fragen ein Interessent auf dem Weg zur Anfrage beantworten muss. Planen Sie nicht nach internen Abteilungen, wenn Kunden anders suchen oder entscheiden.
- Jede Seite erhält einen klaren Zweck und einen Hauptweg zur nächsten sinnvollen Information oder Handlung.
- Nützliche bestehende Inhalte werden bewusst übernommen, nicht automatisch verworfen.
- Ähnliche Seiten werden nur zusammengeführt, wenn sie dieselbe Aufgabe und Suchabsicht erfüllen.
- Fehlende Belege, Ansprechpartner, Preise oder Bilder werden als offene Fakten markiert und nicht erfunden.
- Interne Links verbinden Ratgeber, Leistungen, Preise und Kontaktwege im passenden Textzusammenhang.
- Texte und Medien erhalten vor dem Launch eine namentlich zugewiesene Freigabe.
Wenn das System zur Inhaltspflege noch offen ist, hilft die Entscheidungshilfe WordPress oder individuelle Website. Sie sollte getrennt von der Frage betrachtet werden, ob ein Relaunch überhaupt nötig ist.
Ergebnis dieser Phase: Seitenplan, freigegebene Inhalte und eine Liste noch fehlender Fakten.
5. Die neue Website getrennt aufbauen und realistisch testen
Die bestehende Website kann während der Entwicklung in der Regel erreichbar bleiben, während die neue Version in einer getrennten Umgebung entsteht. Diese Testumgebung darf nicht versehentlich als öffentliche Kopie indexiert werden. Beim Wechsel muss wiederum geprüft werden, dass Schutzregeln der Testumgebung nicht auf der Produktionsseite aktiv bleiben.
| Prüfbereich | Konkreter Test | Nachweis |
|---|---|---|
| Inhalte und Navigation | Freigegebene Texte, Medien, Menüs, interne Links und Downloads | Seitenliste ohne Platzhalter oder offene Pflichtinhalte |
| Mobil und zugänglich | Lesbarkeit, Reflow, sichtbarer Tastaturfokus, Menü und Bedienreihenfolge | Manuelle Prüfung auf kleinen Ansichten und per Tastatur |
| Formulare | Pflichtfelder, verständliche Fehler, Datenschutz-Hinweis, Spam-Schutz und Zustellung | Tatsächlich empfangene Testanfrage samt Antwortweg |
| Leistung | Repräsentative Seitentypen, Bilder, Schriften und Skripte auf Mobilgeräten | Dokumentierte Befunde und priorisierte Korrekturen |
| Externe Dienste | Nur vereinbarte Einbindungen, Datenflüsse und Freigaben | Technische Liste plus fachliche oder rechtliche Freigabe |
| Suchtechnik | Statuscodes, Canonicals, Indexierbarkeit, strukturierte Daten und Sitemap | Stichprobe der wichtigsten Seitentypen |
Für vertiefte Performance-Fragen verweist der Ratgeber schnelle Websites und Ladeverhalten auf die passenden Prüfungen. Dieser Relaunch-Leitfaden behandelt Leistung nur als Freigabekriterium.
Ergebnis dieser Phase: ein abgearbeiteter Testplan mit Nachweisen statt einer rein optischen Abnahme.
6. SEO-Migration vor dem Launch abschließen
Eine SEO-Migration soll vermeidbare Verluste begrenzen; sie garantiert keine bestimmte Platzierung. Größere Änderungen können vorübergehende Schwankungen auslösen, während Suchmaschinen alte und neue URLs erneut verarbeiten.
- URL- und Inhaltszuordnung ist vollständig und freigegeben.
- Geänderte Adressen erhalten eine passende permanente serverseitige Weiterleitung, üblicherweise mit Status 301 oder 308.
- Unpassende Sammelweiterleitungen zur Startseite und vermeidbare Weiterleitungsketten werden vermieden.
- Interne Links zeigen direkt auf die endgültigen Adressen.
- Canonical-Angaben, Sprachvarianten und strukturierte Daten stimmen mit den sichtbaren Inhalten und finalen URLs überein.
robots.txtundnoindexblockieren keine wichtigen Produktionsseiten.- Die XML-Sitemap enthält die vorgesehenen kanonischen und indexierbaren Seiten.
- Wichtige Seitentitel und Beschreibungen sind eindeutig und passend zum tatsächlichen Inhalt.
- Alte Bilder, PDFs und andere extern verlinkte Dateien sind in der Migration berücksichtigt.
- Eine Stichprobe wichtiger alter und neuer URLs ist für den Launch vorbereitet.
Google empfiehlt permanente serverseitige Weiterleitungen, wenn eine Adresse dauerhaft ersetzt wird. Die offizielle Übersicht erklärt die Unterschiede zwischen Weiterleitungsarten und Statuscodes.
Bei vielen URLs oder bestehender organischer Sichtbarkeit kann ein kostenpflichtiger SEO-Audit vor dem Wechsel sinnvoll sein. Er ist nicht mit dem kostenlosen Website-Check gleichzusetzen.
Ergebnis dieser Phase: eine technisch geprüfte Migration samt URL-Stichprobe.
7. Den Launch schriftlich freigeben
Die Freigabe sollte nicht lauten „sieht fertig aus“. Nutzen Sie eine kurze Abnahmetabelle und tragen Sie für jeden Punkt eine verantwortliche Person sowie einen Nachweis ein.
| Freigabepunkt | Nachweis | Verantwortlich | Status |
|---|---|---|---|
| Backup und Rückweg | Sicherung vorhanden; Entscheidung zum Rückfall dokumentiert | Festlegen | Offen / freigegeben |
| Inhalte und Funktionen | Pflichtseiten, Medien und vereinbarte Funktionen abgenommen | Festlegen | Offen / freigegeben |
| URLs und Suchtechnik | Weiterleitungsstichprobe, Canonicals, Indexierbarkeit und Sitemap geprüft | Festlegen | Offen / freigegeben |
| Formulare | Echte Testnachricht empfangen und Antwortweg geklärt | Festlegen | Offen / freigegeben |
| Mobile und Tastatur | Hauptwege auf kleinen Ansichten und per Tastatur bedienbar | Festlegen | Offen / freigegeben |
| Externe Dienste und Pflichtinhalte | Technisch erfasst und durch zuständige Stelle freigegeben | Festlegen | Offen / freigegeben |
| Launch und Nachkontrolle | Zeitpunkt, Kontaktweg, Prüfplan und Zuständigkeiten dokumentiert | Festlegen | Offen / freigegeben |
Fehlt ein kritischer Nachweis, wird der Punkt nicht stillschweigend als erledigt behandelt. Besonders fehlende Backups, ungeklärte Weiterleitungen, nicht zugestellte Formulare oder aktive Produktions-Blockaden sind Gründe, die Freigabe zu verschieben.
8. Ablauf am Launch-Tag
- Veröffentlichungszeit und eingesetzte Version dokumentieren.
- Neue Website und vorbereitete Weiterleitungen aktivieren.
- Startseite, wichtige Leistungsseiten, Kontaktwege und Pflichtseiten von außen aufrufen.
- Eine echte Formularanfrage absenden und ihren Eingang bestätigen.
- Die vorbereitete Stichprobe alter URLs auf Status und passendes Ziel prüfen.
- HTTPS, Canonicals, Indexierbarkeit, Sitemap und wichtige strukturierte Daten kontrollieren.
- Serverfehler, nicht gefundene Dateien und auffällige Antwortzeiten prüfen.
- Wenn Search Console genutzt wird, Sitemap einreichen und einzelne priorisierte URLs mit der URL-Prüfung kontrollieren.
Ein dokumentierter Rückweg ersetzt keine sorgfältige Prüfung, verhindert aber improvisierte Entscheidungen, wenn ein geschäftskritischer Fehler auftritt.
9. In sinnvollen Zeithorizonten nachkontrollieren
| Zeitraum | Prüfen | Datenquelle |
|---|---|---|
| Unmittelbar nach dem Launch | Erreichbarkeit, Formulare, kritische Seiten, Weiterleitungen und Serverfehler | Direkte Tests und Serverprotokolle |
| Erste Tage | 404-Aufrufe, Weiterleitungsfehler, Zustellung, wichtige Einstiegsseiten und technische Auffälligkeiten | Server-Metriken, Fehlerprotokolle und Anfrageeingang |
| Folgende Wochen | Indexierung, Suchanfragen, Impressionen, Klicks und veränderte Einstiegsseiten | Search Console, falls genutzt, sowie vorhandene Server-Metriken |
| Längerfristig | Qualität der Anfragen, wiederkehrende Inhaltsfragen, reale Ladeerfahrung und Wartungsbedarf | Anfrageauswertung, Supportbefunde und verfügbare Felddaten |
Vergleichen Sie Trends statt einzelne Tage und notieren Sie gleichzeitig andere Änderungen wie Kampagnen, Saison oder neue Angebote. Googles Hilfe zum Vergleichen von Search-Console-Leistungsdaten erläutert diese Auswertung.
Google empfiehlt, permanente Weiterleitungen nach einer Migration im Allgemeinen mindestens ein Jahr bestehen zu lassen. Aus Nutzersicht kann eine längere Beibehaltung sinnvoll sein, solange alte Links noch verwendet werden.
10. Verantwortlichkeiten eindeutig zuweisen
Eine Person kann mehrere Rollen übernehmen. Entscheidend ist, dass keine Aufgabe zwischen Unternehmen, Agentur und Hosting-Anbieter liegen bleibt.
| Rolle | Verantwortung | Erwartetes Ergebnis |
|---|---|---|
| Unternehmen | Geschäftsziel, Fakten, Inhalte, Nutzungsrechte und fachliche Freigabe | Abgestimmter Brief und freigegebene Inhalte |
| Interne Projektleitung | Entscheidungen, Termine, offene Punkte und endgültige Abnahme koordinieren | Aktueller Status und dokumentierte Freigabe |
| Web-Dienstleister | Vereinbarte Gestaltung, Umsetzung, Migration und technische Tests | Prüfbare Website und technische Dokumentation |
| SEO-Verantwortung | Ausgangswerte, URL-Plan, Suchtechnik und Nachkontrolle | Migrationsliste und priorisierte Befunde |
| Hosting oder IT | Infrastruktur, DNS, Zertifikate, Backup und Betriebsweg | Erreichbare, abgesicherte Laufzeitumgebung |
Kosten und Angebote richtig einordnen
Der Aufwand hängt nicht nur von der Seitenzahl ab. Zu berücksichtigen sind vorhandene Inhalte und URLs, Systemwechsel, Integrationen, neue Texte oder Medien, Freigaberunden und der technische Zustand der bisherigen Website. Bestätigte TecSchmiede-Leistungen finden Sie auf der Seite Preise und Leistungsumfang; zusätzliche Orientierung bietet der Ratgeber zu Website-Kosten in Berlin.
Der kostenlose Website-Check liefert per E-Mail genau drei priorisierte Hinweise zum ersten Eindruck, zur Klarheit des Angebots und zum Anfrageweg. Er ist kein vollständiger SEO-Audit und kein URL-Migrationskonzept. Wenn Umfang und Ziel bereits feststehen, können Sie stattdessen eine konkrete Relaunch-Anfrage senden.
FAQ zur Website-Relaunch-Checkliste
Müssen sich URLs bei einem Relaunch ändern?
Nein. Wenn Zweck und Struktur einer URL weiterhin passen, kann sie bestehen bleiben. Jede unnötige Änderung erhöht den Migrationsaufwand.
Kann sich die Google-Sichtbarkeit nach einem Relaunch verändern?
Ja. Umfangreiche Inhalts- oder URL-Änderungen können vorübergehende Schwankungen verursachen. Eine saubere Migration reduziert vermeidbare Risiken, garantiert aber keine Position.
Wie lange sollten Weiterleitungen bestehen bleiben?
Google empfiehlt bei Website-Migrationen im Allgemeinen mindestens ein Jahr. Für Menschen mit alten Lesezeichen oder externen Links kann eine längere Beibehaltung sinnvoll sein.
Kann die alte Website während des Projekts online bleiben?
Ja, wenn die neue Version getrennt vorbereitet wird. Vor dem Wechsel müssen Produktionsumgebung, Formulare und Indexierbarkeit trotzdem erneut geprüft werden.
Wann reicht eine Optimierung statt eines Relaunchs?
Wenn Angebot, Struktur und Technik grundsätzlich tragen und nur einzelne Seiten oder Kontaktwege schwach sind, ist eine gezielte Optimierung häufig die passendere erste Maßnahme.
Welche Daten sollten vor dem Relaunch gesichert werden?
Neben Website-Dateien und Datenbank gehören URLs, Weiterleitungen, Texte, Medien, Formulareinstellungen, relevante Zugänge und vorhandene Ausgangswerte in die Bestandsaufnahme. Die Wiederherstellung sollte einer klar benannten Person zugeordnet sein.
Verwendete Primärquellen
- Google Search Central: Website-Migrationen mit URL-Änderungen – Planung, URL-Zuordnung, Tests, Monitoring und Dauer permanenter Weiterleitungen.
- Google Search Central: Weiterleitungen und Google Search – permanente serverseitige Weiterleitungen und Statuscodes.
- Google Search Console-Hilfe: Leistungsdaten vergleichen – Zeiträume, Trends und Einordnung von Änderungen.
- W3C Web Accessibility Initiative: Easy Checks – manuelle Erstprüfung unter anderem für Tastaturbedienung und sichtbaren Fokus.
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Senden Sie Ausgangslage, Ziel und bekannte Risiken. Wir prüfen im Erstkontakt, ob ein Relaunch oder eine kleinere Maßnahme zu Ihrem Vorhaben passt.
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