Wenn Sie eine Website in Berlin erstellen lassen, brauchen Sie vor der ersten Angebotsrunde keine fertige Technikentscheidung. Sie brauchen einen klaren Projektbrief: Welche Aufgabe soll die Website erfüllen, für wen, welche Seiten und Funktionen gehören zum Auftrag, wer liefert Inhalte und wer gibt was frei?
Bitten Sie jeden Anbieter, denselben Leistungsumfang, Nicht-Leistungsumfang, die erforderliche Mitwirkung, Abnahmekriterien und die Übergabe zu beschreiben. So vergleichen Sie nicht nur Endpreise, sondern tatsächlich dieselbe Leistung. Die Vorlagen in diesem Ratgeber können Sie direkt für Ihre Anfrage verwenden.
Der Leitfaden nennt weder allgemeingültige Marktpreise noch pauschale Lieferzeiten. Rechtliche Anforderungen hängen vom Unternehmen und vom konkreten Angebot ab; die folgenden Punkte helfen bei der Zuordnung, ersetzen aber keine fachkundige Rechtsberatung.
Ist das Projekt bereit für eine Anfrage?
Prüfen Sie zuerst, ob es wirklich um eine neue Website geht. Gibt es bereits indexierte Seiten, externe Links, Formulare, Integrationen oder Inhalte, die erhalten werden sollen, ist das ein Relaunch mit Migrationsaufgaben. Dafür gelten zusätzliche Anforderungen an URL-Zuordnung, Weiterleitungen und Nachkontrolle. Die Relaunch-Leistung und die Website-Relaunch-Checkliste behandeln diesen Fall separat.
| Entscheidung | Leitfrage | Ergebnis für die Anfrage |
|---|---|---|
| Geschäftsaufgabe | Welches konkrete Informations- oder Prozessproblem soll gelöst werden? | Ein Hauptziel und ausdrücklich benannte Nicht-Ziele |
| Nutzer | Wer besucht die Seite und welche Aufgabe soll diese Person erledigen? | Priorisierte Zielgruppen, Fragen und nächster Schritt |
| Umfang | Welche Seitentypen, Funktionen und Sprachen sind erforderlich? | Erste Seiten- und Funktionsliste |
| Material | Welche Texte, Bilder, Rechte, Daten und Zugänge sind vorhanden? | Inventar mit Lücken und jeweiliger Verantwortung |
| Entscheidung | Wer bündelt Rückmeldungen und erteilt Freigaben? | Eine entscheidungsbefugte Projektleitung |
Offene Punkte sind kein Hindernis, solange sie sichtbar sind. Unbekannte Seitenmengen, fehlende Inhalte oder ungeklärte Schnittstellen sollten im Angebot als Annahme, Option oder Ausschluss erscheinen.
Ein-Seiten-Briefing zum Kopieren
Das Briefing soll keine Lösung vorwegnehmen. Es beschreibt den Bedarf so konkret, dass Anbieter Rückfragen stellen und den Umfang belastbar abgrenzen können.
Vorlage für Ihre Projektanfrage
- Unternehmen und Entscheidung: Organisation, Ansprechperson, fachliche Beteiligte und endgültige Freigabe.
- Ausgangslage: Warum wird die Website jetzt benötigt? Gibt es eine bestehende Domain oder Inhalte?
- Geschäftsaufgabe: Welches eine Problem soll die neue Website vorrangig lösen?
- Zielgruppen: Wer soll sich informieren oder handeln, in welcher Region und Sprache?
- Wichtigster Nutzerweg: Welche Frage führt zu welcher nächsten Handlung?
- Seiten und Funktionen: Benötigte Seitentypen, Formulare, Suche, Buchung, Shop oder andere Integrationen.
- Inhalte: Was wird bereitgestellt, überarbeitet oder neu beauftragt? Wer prüft die Fakten?
- Pflege: Welche Inhalte sollen später von wem geändert und freigegeben werden?
- Vorgaben: Marke, Systeme, Hosting, Datenschutz, Barrierefreiheit, Sicherheit und interne IT.
- Rahmen: Budgetkorridor, geschäftlich begründeter Zieltermin, Abhängigkeiten und Nicht-Ziele.
- Abnahme: Woran wird je Seite, Funktion und Übergabe erkennbar, dass der Auftrag erfüllt ist?
- Betrieb: Wer verantwortet Accounts, Inhalte, Updates, Backups und Support nach dem Start?
Was bei einem Berliner Projekt zusätzlich zu klären ist
- Sind Treffen, Interviews oder Aufnahmen vor Ort erforderlich, oder reicht digitale Abstimmung?
- Sind Anfahrt, Fotoproduktion und Nutzungsrechte Bestandteil des Angebots oder separate Leistungen?
- Welche Anschrift und welches reale Leistungsgebiet dürfen öffentlich genannt werden?
- Gibt es lokale Beteiligte, deren Freigaben oder Termine den Ablauf beeinflussen?
Lokale Nähe ist ein Rahmenfaktor, kein Qualitätsnachweis. Ansprechpartner und Arbeitsweise sollten unabhängig vom Standort überprüfbar sein; TecSchmiede stellt sie auf der Seite Über uns dar.
Leistungsumfang und Nicht-Leistungsumfang trennen
Begriffe wie „SEO inklusive“, „responsive“, „barrierefrei“ oder „datenschutzkonform“ sind ohne konkrete Leistung, Prüfmaßstab und Zuständigkeit nicht abnahmefähig. Lassen Sie zu jedem Bereich festhalten, was geliefert, kundenseitig bereitgestellt, optional angeboten oder ausgeschlossen wird.
| Bereich | Enthalten | Kundenseitig | Optional oder ausgeschlossen | Prüfbarer Nachweis |
|---|---|---|---|---|
| Planung | Ziele, Seitenplan und Nutzerwege eintragen | Fachwissen und Entscheidungen | Recherche oder Workshops benennen | Freigegebener Projekt- und Seitenplan |
| Inhalte | Text-, Bild- und Einpflegeumfang je Seitentyp | Quellen, Fakten und Freigaben | Redaktion, Übersetzung, Foto, Lizenzen | Inhaltsliste ohne ungeklärte Pflichtfelder |
| Gestaltung | Repräsentative Ansichten, Komponenten und Zustände | Markenvorgaben und gebündeltes Feedback | Branding oder zusätzliche Varianten | Freigegebene Ansichten und dokumentierte Zustände |
| Umsetzung | Seitentypen, CMS-Bereiche, Formulare und Integrationen | Zugänge und Testdaten | Importe, Sonderfunktionen oder Drittanbieter | Funktionstest gegen die Anforderungsliste |
| Qualität | Browser, Geräte, Suchtechnik und vereinbartes Zugänglichkeitsziel | Fachliche oder rechtliche Prüfung | Externe Audits und Zertifizierungen | Testprotokoll mit Methode und Ergebnis |
| Start und Betrieb | Veröffentlichung, Übergabe und Dokumentation konkretisieren | Launch-Freigabe und Betriebsrollen | Hosting, Wartung, Support und Weiterentwicklung | Übergabeprotokoll und Account-Inventar |
Fragen zur redaktionellen Pflege gehören in die Anforderung, nicht in eine vorschnelle Systemwahl. Die Entscheidungshilfe WordPress oder individuelle Website vertieft die technischen Wege. Der aktuelle TecSchmiede-Umfang steht getrennt auf Webdesign für Berliner Unternehmen und der Seite Preise und Leistungen.
Verantwortlichkeiten vor dem Start zuordnen
Eine Person kann mehrere Rollen übernehmen. Entscheidend ist, dass Lieferung, Prüfung und Freigabe nicht zwischen Unternehmen, Web-Dienstleister und externen Fachleuten offenbleiben.
| Aufgabe | Liefert | Prüft | Gibt frei |
|---|---|---|---|
| Unternehmensfakten und Leistungsversprechen | Fachverantwortung im Unternehmen | Benannte Redaktion oder Fachabteilung | Geschäftlich verantwortliche Person |
| Texte, Bilder und Nutzungsrechte | Vereinbarte interne oder externe Rolle | Redaktion und Rechteinhaber | Unternehmen |
| Seitenstruktur und Gestaltung | Vereinbarte Projektrolle | Nutzer- und Fachverantwortung | Projektleitung |
| Recht, Datenschutz und Barrierefreiheit | Zuständige interne oder externe Fachstelle | Qualifizierte Prüfstelle nach vereinbartem Umfang | Verantwortliches Unternehmen |
| Domain, Hosting, Formulare und Integrationen | IT, Hoster oder Dienstleister laut Vertrag | Technische Verantwortung | Betriebsverantwortung |
| Abnahme, Start und Betrieb | Projektteam mit Nachweisen | Benannte Tester | Entscheidungsbefugte Projektleitung |
Ein Web-Dienstleister kann Anforderungen technisch umsetzen und Tests dokumentieren. Ob eine Rechtsnorm auf das konkrete Unternehmen und Angebot anwendbar ist, muss jedoch ausdrücklich einer qualifizierten Stelle zugeordnet werden.
Inhalte, Rechte und Zugänge vorbereiten
Inhalte und Medien
- Aktuelle Unternehmens-, Kontakt- und Angebotsdaten mit fachlicher Quelle
- Zielgruppen, reales Leistungsgebiet, Sprachen und häufige Kundenfragen
- Freigegebene Leistungsversprechen, Qualifikationen und Nachweise
- Logo-Quelldateien, Schriften, Farben und vorhandene Gestaltungsregeln
- Originalbilder, Urheber, Nutzungsrechte, Credits und Einschränkungen
- Referenzen oder Zitate nur mit dokumentierter Veröffentlichungsfreigabe
- Vorhandene Texte mit verantwortlicher Person und Aktualitätsstatus
- Rechtstexte sowie deren zuständige Prüfung getrennt vom Webdesign
Accounts und technische Zugänge
- Domain-Registrar, DNS und benannte Account-Inhaberschaft
- Hosting, bestehendes CMS, Repository oder Export, sofern vorhanden
- E-Mail- und Formularzustellung samt verantwortlichen Empfängern
- Drittanbieter, Lizenzen, Laufzeiten, Kostenstelle und Kündigungsweg
- Search Console oder Unternehmensprofil nur, wenn diese Dienste bewusst genutzt werden
- Interne IT-Vorgaben, Rollen und sichere Wege für die Zugangsübergabe
Das Inventar dokumentiert, wer Zugriff hat und wer ihn benötigt. Kennwörter gehören nicht in das Briefing oder eine offene Projektliste, sondern in einen vereinbarten sicheren Übertragungs- und Ablageweg.
Projektphasen mit Freigabepunkten statt Pauschalzeiten
Ein Freigabepunkt trennt Entscheidungen, die später nur mit zusätzlichem Aufwand geändert werden können. Er macht sichtbar, welche Unterlagen vor dem nächsten Schritt vollständig sein müssen.
| Freigabepunkt | Benötigter Stand | Entscheidung und Nachweis |
|---|---|---|
| 1. Auftrag | Briefing, Umfang, Annahmen, Nicht-Ziele und Rollen | Schriftlich abgegrenzter Auftrag |
| 2. Struktur | Seitentypen, Nutzerwege und Inhaltsverantwortung | Freigegebener Seiten- und Inhaltsplan |
| 3. Gestaltung | Repräsentative echte Inhalte und wichtige Zustände | Freigegebene Designrichtung mit gebündeltem Feedback |
| 4. Testversion | Vereinbarte Seiten, Inhalte und Funktionen in einer getrennten Umgebung | Abnahmekandidat und Liste offener Punkte |
| 5. Start | Abnahmetests, Zuständigkeiten und Rückfallweg | Dokumentierte Launch-Freigabe |
| 6. Übergabe | Accounts, Dateien, Rechte, Anleitung und Betriebsrollen | Bestätigtes Übergabeprotokoll |
Die Dauer ergibt sich aus Umfang, Abhängigkeiten, Inhaltsstand und Verfügbarkeit der Freigaben. Ein geschäftlicher Zieltermin gehört ins Briefing; ein belastbarer Projektplan folgt erst nach Klärung dieser Faktoren.
Angebote auf derselben Grundlage vergleichen
Tragen Sie die Antworten je Anbieter nebeneinander ein. Die Bewertung von Referenzen, Kommunikation und Anbieterstruktur behandelt der Ratgeber Website-Agentur auswählen; Kostenfaktoren vertieft Website-Kosten in Berlin.
- Welche benannten Seiten, Seitentypen und Funktionen sind enthalten?
- Welche Annahmen gelten für Textmenge, Sprachen, Formulare und Integrationen?
- Wer schreibt, pflegt ein, prüft und genehmigt Inhalte?
- Welche Feedback- und Freigabepunkte sind vorgesehen?
- Wann wird eine Rückmeldung zur zusätzlichen oder geänderten Leistung?
- Welche Browser, Geräte, Bedienwege und Zugänglichkeitsziele werden wie geprüft?
- Welche konkreten Arbeiten verbergen sich hinter „SEO-Grundlagen“?
- Welche externen Lizenzen, Abonnements oder Betriebskosten bleiben bestehen?
- In wessen Accounts liegen Domain, Hosting, CMS und externe Werkzeuge?
- Welche Quelldateien, Exporte, Nutzungsrechte und Dokumentationen werden übergeben?
- Wie werden Mängel von späteren Änderungswünschen abgegrenzt?
- Welche Leistungen für Start, Rückfall, Wartung und Support sind separat?
Ein Preis ist erst ein brauchbarer Vergleichswert, wenn Leistungsumfang, Annahmen, Mitwirkung und Folgekosten ausreichend ähnlich beschrieben sind.
Abnahme vor dem Start: prüfbare Kriterien
Die Abnahme sollte nicht nur lauten, dass die Website fertig aussieht. Vereinbaren Sie je Kriterium einen Test, ein erwartetes Ergebnis und einen Nachweis.
| Kriterium | Prüfschritt | Erwartetes Ergebnis | Nachweis |
|---|---|---|---|
| Inhalt und Navigation | Seitenliste, Menüs, Links, Downloads und Fehlerwege prüfen | Vereinbarter, freigegebener Inhalt ohne Platzhalter | Protokoll je Seitentyp |
| Formulare | Gültige und fehlerhafte Eingaben sowie echte Zustellung testen | Verständliche Rückmeldung und bestätigter Empfang | Testfall und Empfangsnachweis |
| Darstellung und Bedienung | Vereinbarte Ansichten, Tastaturwege und Zugänglichkeitskriterien prüfen | Definierter Prüfmaßstab erfüllt oder Abweichung dokumentiert | Manuelle Tests und geeignete Werkzeuge |
| Suche und Technik | Titel, Canonical, Robots-Regeln, Sitemap, Statuscodes und interne Links prüfen | Vorgesehene Seiten technisch erreichbar und indexierbar | Stichprobe der Seitentypen |
| Daten und externe Dienste | Formulardaten, Empfänger, Speicherungen und externe Abrufe erfassen | Nur vereinbarte Datenflüsse; fachliche Freigaben zugeordnet | Technische Liste und verantwortliche Freigabe |
| Betrieb | HTTPS, Accounts, Sicherung, Rückfall- und Supportweg prüfen | Verantwortlichkeiten und erforderliche Zugriffe bestätigt | Übergabe- und Betriebsprotokoll |
Für Barrierefreiheit bietet die W3C-Übersicht zu WCAG einen stabilen Referenzrahmen mit prüfbaren Erfolgskriterien. Ein automatischer Test allein belegt keine Konformität. Ob und welcher rechtliche Maßstab gilt, muss vor dem Angebot fachkundig geklärt werden; die Bundesfachstelle Barrierefreiheit erläutert den spezifischen Anwendungsbereich elektronischer Dienstleistungen.
Dokumentieren Sie Mangel, betroffenen Prüfpunkt, Verantwortung und Nachtest. Ein korrigierter Punkt gilt erst nach erneutem Test als erledigt. Offene Abweichungen benötigen eine bewusste Entscheidung der Person, die den Start freigeben darf.
Übergabe und Betrieb
Eine Übergabe ist vollständig, wenn das Unternehmen oder der ausdrücklich beauftragte Betreiber handlungsfähig ist. Prüfen Sie mindestens:
- Domain-, DNS-, Hosting-, CMS-, E-Mail- und Drittanbieter-Accounts mit benannten Inhabern
- Erforderliche Administrations- und eingeschränkte Redaktionsrollen
- Vereinbarter Quellcode oder Export sowie Informationen zur Veröffentlichung
- Originaldateien für Design und Inhalt samt Nutzungsrechten
- Liste aller Lizenzen, Laufzeiten, Kostenverantwortlichen und Verlängerungen
- Formularempfänger, Zustellweg und Ansprechpartner bei Fehlern
- Dokumentierte Zuständigkeit für Sicherung, Wiederherstellung und Störungen
- Anleitung zur vereinbarten Inhaltspflege und Freigabe
- Bekannte Restpunkte, Mangelweg und Verfahren für neue Anforderungen
- Export- und Übergabeweg bei einem späteren Anbieterwechsel
Wartung ist eine eigene Betriebsentscheidung. Die Website-Wartungs-Checkliste hilft, Intervalle, Auslöser und Zuständigkeiten risikogerecht festzulegen.
Projekt auf derselben Grundlage beschreiben
Wenn Ziel, gewünschte Seitentypen oder Funktionen, vorhandene Inhalte und offene Entscheidungen feststehen, können Sie das Vorhaben über die Projektanfrage beschreiben. Das Webdesign-Angebot für Berliner Unternehmen zeigt den derzeit veröffentlichten Leistungsrahmen. Ein konkreter Auftrag entsteht erst auf Grundlage einer schriftlichen Abgrenzung.
Häufige Fragen
Welche Angaben braucht ein Website-Angebot?
Mindestens Geschäftsaufgabe, Zielgruppen, Seitentypen, Funktionen, vorhandene Inhalte, Pflegebedarf, Zuständigkeiten, Rahmenbedingungen und gewünschte Abnahmekriterien. Ungeklärte Punkte sollten als Annahme, Option oder Ausschluss erkennbar sein.
Muss das technische System vor der Anfrage feststehen?
Nein. Beschreiben Sie zuerst, wer Inhalte pflegt, welche Integrationen nötig sind und welche Betriebsbedingungen gelten. Eine bestehende IT-Vorgabe darf natürlich Teil des Briefings sein.
Wie lässt sich die benötigte Seitenzahl bestimmen?
Beginnen Sie mit Nutzerfragen, Angeboten und erforderlichen Seitentypen. Erst daraus entsteht eine Seitenliste. Eine Zahl ohne Inhalt und Funktion beschreibt den Aufwand nur unvollständig.
Wer ist für Texte, Bilder und Rechtstexte verantwortlich?
Das muss der Auftrag ausdrücklich zuordnen. Fachliche Richtigkeit, Nutzungsrechte, Redaktion, Einpflege und rechtliche Prüfung sind verschiedene Aufgaben und können bei unterschiedlichen Stellen liegen.
Wann ist das Website-Projekt abgeschlossen?
Wenn die vereinbarten Abnahmekriterien geprüft, offene Abweichungen entschieden und Accounts, Dateien, Rechte sowie Betriebsinformationen wie vereinbart übergeben wurden.
Was sollte „SEO inklusive“ konkret bedeuten?
Das Angebot sollte einzelne Arbeiten und Nachweise nennen, etwa Seitenstruktur, Titel, interne Links, Canonicals, Indexierbarkeit und Sitemap. Laut Google SEO Starter Guide gibt es keine Maßnahme, die Aufnahme oder eine bestimmte Platzierung garantiert.
Wann braucht eine neue Website einen Relaunch-Prozess?
Sobald bestehende öffentlich genutzte URLs, Inhalte, Links, Daten oder Integrationen übernommen oder ersetzt werden, muss deren Migration geplant werden. Dann ist die Relaunch-Checkliste der passendere Ausgangspunkt.
Primärquellen und Stand
Stand der fachlichen Verweise: 6. August 2026.
- BSI: Leitfaden zur Entwicklung sicherer Webanwendungen – Empfehlungen für Auftraggeber. Der Leitfaden wurde für Vorhaben der öffentlichen Verwaltung erstellt; dieses Kapitel übernimmt nur das übertragbare Prinzip aus Anforderungen, Qualitätsgates und prüfbaren Phasenergebnissen.
- W3C: WCAG-Übersicht zu Referenzstandard und prüfbaren Erfolgskriterien.
- Bundesfachstelle Barrierefreiheit: FAQ zu Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr zum abgegrenzten Anwendungsbereich des BFSG.
- EUR-Lex: Datenschutz-Grundverordnung, insbesondere Artikel 25 und 32 zu Datenschutz durch Technikgestaltung und risikogerechten Schutzmaßnahmen.
- Google Search Central: SEO Starter Guide zu Auffindbarkeit, Crawling und fehlenden Ranking-Garantien.
Ihr Projektbrief steht?
Senden Sie Ziel, Umfang, Zuständigkeiten und gewünschte Übergabe. Wir prüfen, welche Angaben für eine belastbare Einschätzung noch fehlen.
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